Home >  Aktuelles > Aktuelles: Detailansicht
29.11.2016

HNMT-Genetik bei Verdacht auf Histaminintoleranz

Bei normaler Diaminooxidase-Aktivität und eher chronischen Verläufen (Symptomatik nach Ernährungsfehlern verschlechtert sich nur langsam und nach Meiden der Auslöser klingen Symptome nur verzögert ab), sollte auch an einen Mangel an Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) gedacht werden. Dieses zweite Histamin-abbauende Enzym baut intrazelluläres Histamin in Leber, Niere, Bronchialschleimhaut und im ZNS ab.

Eine genetische Variante (C314T) senkt die HNMT-Aktivität um 30-50% und ist mit Histamin-assoziierten Erkrankungen wie Asthma und atopischer Dermatitis eng assoziiert. Der Nachweis dieser genetischen Variante wird nun am IMD angeboten und ergänzt die Diagnostik bei Verdacht auf HIT sinnvoll (Analyse 170a, Schein Spezielle Immundiagnostik). Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Diagnostik-Information.