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Parodontitis - eine immunologische Erkrankung mit genetischer Komponente

Die Häufigkeit der behandlungsbedürftigen Parodontitiden hat in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen. Die Parodontitis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, deren Entstehung und Progression durch unterschiedliche Faktoren bedingt wird. Neben exogenen Risikofaktoren wie Rauchen, Stress und mangelnder Mundhygiene gilt allgemein eine Verschiebung des mikrobiellen Keimspektrums in der Mundhöhle und die damit einhergehende steigende Pathogenität des Biofilms als wichtigster initialer Faktor einer Parodontitis. Ausmaß und Verlauf der Erkrankung wird dann aber durch die körpereigene Entzündungsreaktion des Patienten bestimmt. Dem auslösenden Reiz (Biofilm) muss also immer die individuelle inflammatorische Wirtsreaktion gegenübergestellt werden. Die individuelle Entzündungskompetenz eines jeden Patienten wird durch genetische Varianten (Polymorphismen) in den für die lmmunantwort relevanten Genen bestimmt und erklärt den genetischen Faktor als einen entscheidenden Risikofaktor für die Progression der Parodontitis.

Die Rolle der genetischen Entzündungsneigung bei Parodontitis

Nachweis von Parodontitis-assoziierten Keimen

aMMP8 als Biomarker für parodontalen Gewebeabbau bei Parodontitis


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