Metallbelastungen und Geburtsgewicht: Essenzielle Spurenelemente schützen das Ungeborene
Eine neue Studie der Universität Heidelberg und des IMD Berlin unter Leitung von Prof. Berthold Hocher analysierte die Konzentrationen toxischer Metalle und essenzieller Spurenelemente im Blut von rund 2800 Mutter-Kind-Paaren und prüfte einen Zusammenhang zum Geburtsgewicht. Die Auswertung zeigte, dass Belastungen der Mutter mit Cadmium oder Cäsium mit einem signifikant niedrigerem Geburtsgewicht einhergehen. Höhere Spiegel an Mangan oder Kobalt (innerhalb des physiologischen Bereiches) korrelierten hingegen mit einem höheren Geburtsgewicht. Darüber hinaus wirkte Mangan dem negativen Einfluss von Cäsium entgegen, was für eine bisher unbekannte direkte oder indirekte biologische Wechselwirkung zwischen Mangan und Cäsium spricht.



