Qualität im Fokus

Die Verantwortung unseres Unternehmens gegenüber unseren einsendenden Arztpraxen, Kunden, Dienstleistern und Mitarbeitern ist geprägt durch einen hohen Qualitätsanspruch und der Qualitätssicherung unserer Laborleistungen.

Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Qualitätsmanagements (QM). Zum einem sind dies unsere Patienten und Einsender, für die wir die bestmögliche labormedizinische Dienstleistung erbringen wollen und zum anderen sind dies unsere Mitarbeiter mit deren Einstellung zur Qualität und ihrem z. T. im Unternehmen erlernten bzw. weiterentwickelten Qualitätsbewusstsein. Da Qualität und Qualitätsverständnis keine Selbstläufer sind, sind diese durch Vorbilder zu erzeugen, aufrechtzuhalten und zu verbessern. Dies gehört zu den strategischen Führungsaufgaben der Leitungsebenen.

Aufbau, Weiterentwicklung und wirksame Anwendung des angewandten QM-Systems sind eine Gemeinschaftsaufgabe vieler Interessengruppen. Eingebunden sind alle Mitarbeiter des Unternehmens entlang der Wertschöpfungskette. Durch eine kontinuierliche Steigerung unserer Prozessqualität und einer fortwährenden Anpassung der medizinischen Labor-technik und analytischen Methodik sowie der Entwicklung neuer, angepasster Arbeitsabläufe, entwickeln wir stetig unser prozessorientiertes Qualitätsmanagement weiter. Umfangreiche Qualitätsmaß-nahmen stellen sicher, dass unsere Labordienstleistungen höchste Standards erfüllen und wir auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen sind. Durch konsequente Einhaltung unserer Qualitätsversprechen sichern wir das Vertrauen unserer Einsender, Vertragspartner und Kunden als auch den unternehmerischen Erfolg des Laboratoriums.

Durch die kontinuierliche Verbesserung unserer Technik sowie der Erweiterung unserer Methodik, der effizienten Anpassung unserer Prozesse und unserer fachlichen Kompetenz werden wir den sich ständig verändernden Qualitätsanforderungen gerecht.

Unser Bestreben zeichnet sich in einer seit 1996 bestehenden Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) aus.

In der Gesundheitspolitik, der gesundheitlichen Versorgung und den Gesundheitsberufen ist die Patientensicherheit ein zentrales Thema. Leitgedanke unseres Unternehmens ist es, dass sich die Patientensicherheit in unseren Abläufen widerspiegelt oder durch notwendige Maßnahmen zeitnah angepasst werden (z. B. bei neuer technischer bzw. methodischer Ausrichtung), um sowohl dem gesetzlichen als auch unserem Anspruch gerecht zu werden.

Patientensicherheit wird definiert als „Abwesenheit unerwünschter Ereignisse“, was einem Grundelement eines Fehlermanagements entspricht. Ein „unerwünschtes Ereignis“ (adverseevent) wird dabei beschrieben als ein schädliches Vorkommnis, welches eher auf die Behandlung als auf die eigentliche Erkrankung zurückzuführen ist.

Dazu gehört daher, jeden Patienten/ jede Patientenprobe vor Schaden zu bewahren und sie dem regulär festgelegten Arbeitsablauf zuzufügen.

Zur Vermeidung ist es daher unerlässlich, die Ursachen von Risiken und Fehlern in unseren Abläufen zu ermitteln, um diese durch geeignete Maßnahmen abzustellen.

Viele umfangreiche und mit- bzw. untereinander verzahnte gesetzliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards (z. B. Sozialgesetzbuch V, Medizinproduktegesetz, Infektionsschutzgesetz, Patientenrechtegesetz etc.) regeln ein Qualitätsbewusstsein und verankern eine Verpflichtung zur Qualitätssicherung im Sinne der Patientensicherheit.

Auf den Kernprozess unseres Unternehmens bezogen, bilden qualitativ hochwertige Laborbefunde und Prüfberichte eine entscheidende Grundlage für eine sichere Diagnose und eine optimale Patientenversorgung. Damit wissenschaftlich fundierte Ergebnisse sowie deren medizinische Interpretation bzw. medizinische Einordnung und Berichterstattung gewährleistet sind, wird eine enge Kooperation zwischen Arztpraxen, Patienten und Laboratorium gefördert.

Unsere Qualitätssicherung richtet sich in allen Teilschritten der Kernprozesse (vom Probentransport des Untersuchungsmaterials und der Probenannahme/-registrierung, über die Analyse und Befunderstellung bis hin zur Übermittlung des Befundes an die Arztpraxis bzw. den Patienten/ Kunden) sowie im Untersuchungsspektrum und im Qualitätsmanagement nach den aktuellen Standards.

Für die eigentliche Labordiagnostik gelten:

  • für die interne und externe Qualitätssicherung die Vorgaben der aktuellen Richtlinie der Bundesärztekammer (RILIBÄK)
  • für die externe Qualitätssicherung erfolgt die Teilnahme an nationalen Ringversuchen bei INSTAND und RfB

In jedem Abschnitt der Präanalytik und Analytik unterliegt eine zu messende Probe bzw. ein Prüfling diversen Schwankungen und hängt von verschiedenen Einflussgrößen ab, die sich unterschiedlich stark auf die Messergebnisse auswirken. Eine Vielzahl dieser Schwankungen können auf externe Faktoren zurückgeführt werden und sind das Laboratorium nicht oder nur selten beeinflussbar. Ihr Einfluss auf die Endergebnisse wird bei der Betrachtung der Messunsicherheit mitberücksichtigt.

Die Messunsicherheit ist für jedes Analyseverfahren eine wichtige Kenngröße und somit ein Maß für die Qualität der Messung, wenn es darum geht, die Bedeutung von medizinischen Laborbefunden zu beurteilen. Dabei stellt die Messunsicherheit einen Schätzwert dar (DIN EN ISO 3534-1), der den Bereich angibt, in dem der wahre Wert zu erwarten ist.

Bei komplexen bioanalytischen Methoden sind dies insbesondere die Richtigkeit und Präzision, die den größten Beitrag zur Gesamtmessunsicherheit liefern. Beide werden nach gesetzlichen und normativen Vorgaben intern mit entsprechenden Referenz- und Kontrollmaterialien sowie externen Eignungsprüfungen (z. B. Ringversuchen) ermittelt.

Die Messunsicherheit kann bei Bedarf im Laboratorium angefragt werden und wird durch die jeweiligen verantwortlichen Abteilungsleiter schriftlich oder telefonisch übermittelt.

Laborstandort

Akkreditierungsstatus

IMD Berlin MVZ

nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 und nach DIN EN ISO 15189:2014

IMD Potsdam MVZ

nach DIN EN ISO 15189:2014