Wissenschaft am IMD

Systemische Metallbelastung bei revisionspflichtigen Endoprothesen

Eine Studie der Charité unter Beteiligung des IMD zeigt, dass Personen, die sich der Revision einer Knieendoprothese unterziehen müssen, signifikant erhöhte Metallkonzentrationen (Kobalt, Chrom, Titan, Niob und Zirkonium) im EDTA-Vollblut aufweisen. Dabei waren bei Versagen gekoppelter (constrained) Implantate die Metallspiegel höher als bei ungekoppelten Prothesen. Insgesamt belegt die Studie eine systemische Metallbelastung bei fehlgeschlagenem Kniegelenkersatz, weist jedoch darauf hin, dass klinisch relevante Grenzwerte und biologische Auswirkungen weiter untersucht werden müssen.


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