Ausnahmefällen z. B. Pseudothrombozytopenie werden andere Antikoagulantien (Citrat oder Thromboexakt-Monovette) eingesetzt, um die EDTA-bedingte Thrombozytenaggregation zu vermeiden. Die Messung des
können auf einen humoralen Immundefekt hinweisen. Für die anti-bakterialle Immunabwehr sind Antikörper (IgM, IgG, IgG-Subklassen, IgA), Komplement sowie Granulozyten und Makrophagen entscheidend. [...] Auskunft. Dagegen sind Antikörper- oder Komplementbestimmungen nicht erforderlich. Empfohlene Diagnostik: TH1/TH2-Balance , zellulärer Immunstatus , LTT-Immunfunktion [...] (FACS), funktionelle Komplementtests (CH50, AP50), QuantiFERON-Tb und C1-Inhibitor Antigen + Funktion. Bitte kontaktieren Sie uns im Vorfeld solcher Analysen.
Immunglobulin- und IgG-Subklassenanalyse Immunglobuline (Antikörper) sind für die humorale Immunität verantwortlich. Ein Mangel an Antikörpern im Serum geht häufig mit erhöhter Infektanfälligkeit [...] erfaßten Zellpopulationen und die häufigsten Ursachen für quantitative Abweichungen müssen dabei berücksichtigt werden. ...mehr LTT-Immunfunktion Der methodisch anspruchsvolle Bluttest untersucht die [...] Immunsystems zur Auseiandersetzung mit Infektionserregern oder Fremdantigenen. Es wird die Wirksamkeit oder Ineffizienz solcher Behandlungen für den einzelnen Patienten sicher nachgewiesen. ...mehr
Lymphozytentransformationstestes (LTT) ist die Untersuchung der antiinfektiven Immunfunktion der T- Helferlymphozyten. Erworbene zelluläre Funktionsdefizite des Immunsystems treten nicht selten spontan auf [...] quantitative Messungen der Funktionsfähigkeit von Immunzellen aus dem Blut vorzunehmen (von Baehr 2001). Der Test beruht auf dem Prinzip der [...] Bestandteile verbreiteter Infektionserreger oder Impfstoffe (Gedächtnisantigene = Recallantigene), gegen die bei „Immun-Gesunden“ eine starke Immunreaktivität bestehen sollte. Im LTT werden diese Antigene
genannt. Beide Tötungsmecha-nismen können durch Vermittlung von Antikörpern in ihrer Effizienz gesteigert werden (antibody-dependent cell-mediated cytotoxicity, ADCC). Diesem Mechanismus liegen viele der derzeit laufenden Therapiestudien mit monoklonalen Antikörpern bei Tumorpatienten zu Grunde (siehe Abb.1). Wann treten Funktionsdefekte der NK-Zellen auf? Angeborene Immundefekte der NK-Zellen [...] FM. A novel cytolysis assay using fluorescent labeling and quantitative fluorescent scanning technology. J Immunol Methods. 1999 Jun 24;226(1-2):29-41.
Thrombozytopenie (Pseudothrombozytopenie) ist ein Laborphänomen. Autoantikörper gegen Thrombozyten des EDTA-antikoagulierten Blutes führen zur Aggregation der Thrombozyten. Nur die nicht aggregierten Thrombozyten [...] wird die Verwendung von Citrat an Stelle von EDTA als Antikoagulans oder die Nutzung einer „Thrombo-exakt“ Monovette für die Bestimmung der Thrombozytenzahl empfohlen. Riesenthrombozyten , wie
im Abnahmesystem zu Gerinnseln kommen, ehe das Blut mit dem Antikoagulanz in Kontakt tritt. Die Folge sind nicht repräsentative Messwerte insbesondere verminderte Thrombozytenzahlen.
Immunglobulin- und IgG-Subklassenanalyse im Serum Immunglobuline (Antikörper) sind für die humorale Immunität verantwortlich. Es handelt sich um Glykoproteine, welche von antigenspezifisch aktivierten [...] ja nein nein nein Funktionelle Bedeutung (protektive) Antikörper der sekundären Immunantwort primäre Immunantwort immunolog. Schleimhautbarriere antigen-induzierte Reifung von B-Zellen [...] in normaler Zahl vorhanden. Ursache ist eine verminderte Antikörperproduktion durch die B-Zellen. Abgegrenzt werden muß ein Antikörperverlustsyndrom (Enteropathien, nephrotisches Syndrom) bei denen
Zellulärer Immunstatus Allgemein Der quantitative zelluläre Immunstatus (Syn. Lymphozytendifferenzierung; quantitatives Immunprofil) gibt Auskunft über die numerischen Verhältnisse [...] des Blutes beruht auf der selektiven Erkennung von Zelloberflächenantigenen durch Fluoreszenzfarbstoff-markierte monoklonale Antikörper mittels Zytofluorometrie (FACS). Zur Quantifizierung der Lymphozytensubpopulationen dienen monoklonale Antikörper gegen zelluläre Antigene, die linienspezifisch und relativ konstant exprimiert werden (z.B. CD3 für T-Zellen, CD19 für B-Zellen,
unklare Genese) Immundefekte Therapie mit B-Zell-depletierenden Antikörpern (z.B. Rituximab) häufig konstitutionell, ohne Antikörper-Mangel ist das ohne Relevanz Natürliche Killerzellen [CD3-/CD16+/CD56+ [...] deuten auf chronische Auseinandersetzungen des Immunsystems mit Antigenen hin (chronische Infektionen, persistierende Autoimmunprozesse). Wichtig Der zelluläre Immunstatus gibt keine Auskunft über die