Pfad 2 Differenzierung der Anämien mittels G-BB + Reti, Erythrozytenindizes (MCV, MCH) und Hämolysezeichen Anämie liegt vor und die erste Differenzierung unterscheidet hyporegenerative (RPI < 2) und regenerative Anämien (RPI > 2). http://imd-berlin.de/imgv/pfad2.jpg Pfad 2 Differenzierung der Anämien mittels G-BB + Reti, Hämolysezeichen und der Erythrozytenindizes MCV und MCH in die Ursachengruppen: Hämolyse, Blutung und verminderte Erythropoese durch Störung der Hämoglobinsynthesestörung oder Störung der Proliferation Die Differenzierung der Anämien über die Retikulozytenzahl oder besser den
Pfad 4 Blutungsanämien Anämien mit RPI > 2 ohne Hämolysezeichen Pfad 4 Akute Blutungsanämie und physiologische Reaktionen auf akuten Blutverlust, Berechnung auf eine normale 70 kg Person Hillman RS, Hershko C. Acute blood loss anemia: Chapter 54, in Williams Hematology. 7th edition, Mc Grow Hill Medical, editors Lichtman MA, Kipps TJ, Kaushansky K, Beutler E, Seligson U, Prchal JF. Pp767-771 Kommentare zu Pfad 4 weiter zu Pfad 4.1 zurück zur Übersicht
Pfad 3.1 Differentialdiagnostik der hämolytischen Anämien – nicht immunologische bedingte Formen Kommentare zu Pfad 3.1 weiter zu Pfad 3.2 zurück zur Übersicht
Show larger version Pfad 3: Hämolytische Anämien Kommentare zu Pfad 3 weiter zu Pfad 3.1 zurück zur Übersicht
Kommentare zu Pfad 3.2. - zu immunhämolytischen Anämien Der Coombstest (direkter und/oder indirekter) ist geeignet, immunhämolytische Anämien von hämolytischen Anämien ohne immunologische Genese zu unterscheiden. In über 99 % der Fälle einer immunhämolytischen Anämie ist der Coombstest positiv. Für die Differentialdiagnose der immunhämolytischen Anämien besitzt vor allem die Anamnese große diagnostische Trennschärfe, wie das für den Transfusionszwischenfall, den Morbus hämolyticus neonatorum oder das Raynaud-Phänomen bei Kälteantikörpern offensichtlich ist. Aber auch das Vorliegen einer
Kommentare zu Pfad 5.2.1. Zum Mechanismus der Anämie der chronischen Erkrankung (ACD) Eine systemische Entzündungsreaktion hebt mittels inflammatorischer Zytokine die antiapoptotische Wirkung des Erythrpoetins auf die erythroiden Vorläuferzellen auf. Dadurch gehen Vorläuferzellen in Apoptose und die Erythropoese ist vermindert. Bei 80 Prozent der Patienten ist die Anämie der chronischen Erkrankung hyporegenerativ, hypochrom, mikrozytär, weil die inflammatorischen Zytokine zu funktionellem Eisenmangel führen. IL-6 induziert die Synthese des Eisen-regulierenden Hormons Hepcidin innerhalb von
Kommentare zu Pfad 4 Ein akuter Blutverlust durch Verletzungswunden, Operationen oder Blutungen im Rahmen hämostaseologischer Blutungsübel spiegelt sich im Parameter Hämoglobinkonzentration in der akuten Phase nicht adaequat wieder. Die hämatologischen Laborparameter Hämoglobinkonzentration, Hämatokrit und Erythrozytenzahl unterschätzen das Ausmaß der Anämie, weil der Flüssigkeitsverlust durch die Mobilisation von interstitieller Flüssigkeit und Albumin aus dem Extravasalraum erst im Laufe von Tagen ausgeglichen wird. So fällt nach einer einmaligen plötzlichen Blutung der Hämatokrit über 2 bis
Kommentare zu Pfad 1 Entsprechend der WHO-Definition liegt eine Anämie vor, wenn der Patient eine Hämoglobinkonzentration unter dem Referenzbereich aufweist. Ob Erythrozytenzahl oder Hämatokrit vermindert sind, spielt für die Frage „Anämie ja / nein“ definitionsgemäß keine Rolle. Die Wahl des Hämoglobins als Kriterium der Anämie liegt darin begründet, dass Hämoglobin der Sauerstoffträger ist und die klinische Symptomatik der Anämie durch den Sauerstoffmangel verursacht wird. Leider definiert der gültige Klassifizierungsschlüssel, seit 1999 die ICD10 (The International Classification of Diseases
Pfad 5.3.2. Hyporegenerative, normochrome, normozytäre Anämie, hormonelle Ursachen Kommentare zu 5.3.1 und 5.3.2 zurück zur Übersicht
Pfad 5.2.2 Weitere hyporegenerative mikrozytäre Anämien weiter zu Pfad 5.3 zurück zur Übersicht